Heinrich Maria Davringhausen: La libertà dell’astrazione / Die Freiheit der Abstraktion

 

Sein Lebensweg führte ihn zu Beginn des Ersten Weltkriegs nach Ascona. Heinrich Maria Davringhausen folgte dem Ruf des Künstlerdorfs, der Anarchisten, Künstler und Reformer aus ganz Europa an den Lago Maggiore zog. Hier stand er in Kontakt zu einer Avantgarde der europäischen Kunst, zum Beispiel zum “anarchistischen Maler Georg Schrimpf, der einer der wichtigsten Persönlichkeiten innerhalb der zukünftigen Gruppe der Neuen Sachlichkeit wurde: eine Bewegung, die Davringhausen – nach einer Phase, die stark von fauvistischen, expressionistischen, orphistischen und futuristischen Stilelementen gekennzeichnet war – in seiner Kunst schon 1916/17 antizipierte und an welcher er teilnahm, um mit George Grosz, Otto Dix und Carlo Mense den politischen Kampf gegen die falschen Werte des Krieges und der kapitalistischen Gesellschaft aufzunehmen, die in einer wie durch die Lupe gesehenen Wahrheit ohne Gefühle dargestellt wurden”, so der Prospekt zur Ausstellung. 

Ausstellungskatalog, Ascona, Museo Comunale d’Arte Moderna, 10. März-9. Juni 2013

italienisch/deutsch

Übersetzung von Diana Politano und Julia Rader